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Christian Flory
Christian Flory

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Finanzielle Förderung

Zweites hessisches Förderprogramm für innovative Projekte im Gamesbereich

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung hat das zweite hessische Förderprogramm für innovative Projekte im Gamesbereich mit einer Gesamtfördersumme von bis zu 500.000 Euro gestartet. Kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Hessen, die ein neuartiges Projekt im Bereich der Computer- und Videospiele planen, waren aufgerufen, sich an diesem Förderprogramm zu beteiligen.

Wie die erfolgreiche erste Auflage unterstützt auch das zweite Förderprogramm die Entwicklung innovativer und qualitativ hochwertiger Ideen und Projekte im Computer- und Videospiele-Bereich in Hessen. Dabei zielt das Programm insbesondere auf neue Spieletechnologien, neue Einsatzgebiete und Spielanwendungen sowie auf Techniktransfer vom Spielesektor in andere Bereiche ab. Bis zu 49 Prozent der Projektausgaben werden bezuschusst. Förderfähig sind im Wesentlichen Personalausgaben, Verbrauchsmaterialien und Betriebsmittel.

Die HA Hessen Agentur GmbH ist Projektträger und Ansprechpartner für das Förderprogramm. Die Projekte werden im Rahmen von Hessen ModellProjekte als KMU-Modell- und Pilotprojekt (MPP) aus Mitteln des Landes Hessen und der Europäischen Union (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung – EFRE) gefördert. Die Bewerbung und Beratung zum neuen Förderprogramm erfolgt in Zusammenarbeit mit Hessen-IT, der Aktionslinie für den IT-Bereich in Hessen.

Die Einreichungsfrist ist im Februar 2013 abgelaufen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter http://www.games-hessen.de.

 

Beispiele für weitere Fördermöglichkeiten des Landes Hessen und des Bundes, die auch für die Games-Branche interessant sein können:

Zuschüsse
Zuschüsse kommen in Frage, wenn es sich um Maßnahmen im Bereich Forschung & Entwicklung handelt, d.h. Tools für die Produktion von Computerspielen entwickelt werden. Diese Projektförderung setzt regelmäßig voraus, dass der Antragsteller mit Kooperationspartnern zusammen arbeitet, die Risiko übernehmen, aber auch von den Ergebnissen profitieren. Solche Kooperationspartner können weitere Unternehmen, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen sein. Bevor mit dem Projekt begonnen wird, muss ein Förderantrag gestellt und zumeist auch die Bewilligung abgewartet werden.
Bsp. für Programme:
• HessenModellProjekte (Hessen Agentur)
• Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (AiF)

Kredite
Kredite sind interessant, wenn es um die Vorfinanzierung eines Projektes geht. Bei Förderkrediten, die grundsätzlich im Hausbankverfahren vergeben werden, handelt es sich aber um Unternehmensfinanzierungen. Die Programme können für die Entwicklung und Markteinführung neuer Produkte oder als Universalkredite zur Überbrückung eines Liquiditätsengpasses gewährt werden. Bevor das Unternehmen Verträge mit Blick auf sein Vorhaben schließt, muss es ein Gespräch mit seiner Hausbank führen.
Bsp. für Programme:
• ERP-Innovationsprogramm (KfW)
• KfW-Unternehmerkredit Betriebsmittel (KfW)

Bürgschaften
Falls die vorhandenen Sicherheiten im Rahmen einer Kreditfinanzierung nicht ausreichen, sind öffentliche Bürgschaften ein geeignetes Instrument. Der Bürgschaftsgeber übernimmt dann gegenüber der Hausbank, über die im Regelfall ein entsprechender Antrag zu stellen ist, einen Teil des Ausfallrisikos. Mit öffentlichen Bürgschaften können alle Formen von Krediten abgesichert werden, allerdings wird immer auch eine persönliche Haftung des Antragstellers erwartet.
Bsp. für Programme:
• Bürgschaftsbank Hessen (BBH)
• Landesbürgschaft (WIBank)

Beteiligungen
Neben privaten Beteiligungsgebern (Business Angels) und gewerblichen Finanzinvestoren gibt es wenige öffentliche Beteiligungsprogramme. Diese kommen dann in Betracht, wenn das zu fördernde Unternehmen als junges Technologieunternehmen einzustufen ist oder bereits etabliert ist und in eine Wachstumsphase geht. Über öffentliche Beteiligungsgesellschaften werden teils offene, teils stille Beteiligungen angeboten. Die Mittel werden ohne Sicherheiten ausgereicht und sind zumindest als wirtschaftliches Eigenkapital einzustufen.
Bsp. für Programme:
• Hessen Kapital (BMH)
• Innovations- und Wachstumsbeteiligung (MBGH/BMH)
• ERP-Startfonds (KfW)
• High-Tech-Gründerfonds (KfW u.a.)

Darüber hinaus gibt es mezzanine Finanzierungsprodukte, oft in Form von Nachrangdarlehen. Für Computerspiele kann ein solches nachrangiges Darlehen, Hessen-Invest-Film, interessant sein, das Animationsfilme fördert, die in Kino und Fernsehen gezeigt werden.

Über die verschiedenen Instrumente und Programme informiert die Förderberatung der WIBank Hessen.

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