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Hessen setzt sich neue Breitband-Ziele

Hessen setzt sich neue Ziele für seine Dateninfrastruktur: „Bei der flächendeckenden Erschließung mit schnellem Internet von mindestens 50 Mbit/s. bis 2018 sind wir auf der Zielgeraden“, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch in Frankfurt bei der Eröffnung des 8. Hessischen Breitbandgipfels. „Aber automatisiertes Fahren, Industrie 4.0 und andere Anwendungen brauchen noch höhere Bandbreiten. Wir müssen schon heute für die sogenannte Gigabit-Gesellschaft planen.“

Gigabit-Strategie angekündigt

Der Minister kündigte an, eine entsprechende Strategie auszuarbeiten und beim Breitbandgipfel 2018 vorzulegen: „Der neue Mobilfunkstandard 5G, die Zunahme offener WLAN-Netze und die bedarfsgerechte Erschließung mit leistungsfähigen Glasfaserleitungen werden wesentliche Themen sein.“ Um die Telekommunikationsunternehmen und alle anderen Beteiligten eng einzubinden, werde das Land eine Gigabit-Allianz Hessen gründen.

Gute Breitband-Versorgung in Hessen

Ende 2016 konnten fast vier von fünf hessischen Haushalten (78,3 Prozent) über Breitbandanschlüsse von 50 Mbit/s oder mehr verfügen. Hessen zählt damit zu den Top 3 der Flächenländer. Bei der 30 Mbit/s-Verfügbarkeit liegt Hessen mit 86,3 Prozent ebenfalls deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt (83 Prozent) auf Platz zwei der Flächenländer.

Mehr offene WLAN-Hotspots gefordert

Al-Wazir appellierte an die Kommunen, offene WLAN-Hotspots einzurichten: „Öffentlich zugängliche WLAN-Netze fördern den Tourismus, tragen zur Quartiersentwicklung und zur Wirtschaftsförderung bei.“ Er wies auf den vom Hessischen Wirtschaftsministerium und dem Breitbandbüro Hessen verfassten Leitfaden hin, der technische Fragen beantwortet und erfolgreiche Praxisbeispiele vorstellt.

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