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Christian Flory
Christian Flory

Schwerpunkte Online-Markt,
Games und Netzwerke


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Games-Branche

Der Markt für Computer- und Videospiele, auch Games-Markt genannt, ist einer der größten Wachstumsbereiche der Informationstechnologie. 

Dabei sind nicht nur die wirtschaftlichen, sondern auch die technologische und kreativen Impulse zu beachten, die von der Branche ausgehen. Zwei Dinge schienen vor ein paar Jahren noch undenkbar, die heute bereits Realität sind: Zum einen sind Computer- und Videospiele nicht nur in Deutschland sondern auch international anerkanntes Kulturgut. Zum anderen spielt laut einer Studie des IT-Verbandes BITKOM jeder dritte Deutsche zumindest gelegentlich Computerspiele. Es ist ein deutlicher Wandel im Freizeitverhalten zu erkennen von dem die Spiele-Industrie profitiert.

Um den Markt für Video- und Computerspiele einzuordnen kann der Vergleich mit der Filmwirtschaft herangezogen werden. Die Umsätze der Games-Branche sind heute vergleichbar mit den Umsätzen der Lichtspielhäuser und die Kosten für die Entwicklung eines AAA-Spiels, d.h. eines hochwertigen (und hochpreisigen) Computerspiels, sind ebenfalls vergleichbar mit den Produktionskosten eines Films. Der Vergleich legt die Schlussfolgerung nahe, dass Veränderungen im Freizeitverhalten und in den Konsumstrukturen hin zu Games stattgefunden haben. Der Games-Bereich wird zukünftig einen noch größeren Teil des IT-Markts einnehmen. Neue Aufgabengebiete und Arbeitsplätze werden entstehen und es wird ein Umdenken sowohl in der IT-Wirtschaft als auch in der Ausbildung erfolgen.

Hessen und insbesondere das Rhein-Main-Gebiet zeichnen sich bereits heute als Standort zahlreicher Unternehmen der Branche aus. Damit dieser Markt sich richtig entwickeln kann, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Zur Erstellung eines Computer- oder Videospiels werden sowohl spezielles technisches Knowhow als auch kreative Fähigkeiten benötigt. Die Finanzierung der Entwicklung eines Spiels macht oft die Nähe zu einem Publisher notwendig. Insbesondere im Rhein-Main-Gebiet verfügen eine Vielzahl an Unternehmen über diese Qualifikationen und die Dichte an Entwicklern und Publishern, die im Rhein-Main-Gebiet tätig sind, ist in Deutschland einmalig.

Mit der immer besser werdenden technischen Infrastruktur steigt auch in Deutschland die Beliebtheit von interaktiven Spielen. Gerade Kinder und Jugendliche bedürfen hier einer besonderen Betreuung. In einer gemeinsamen Anstrengung von öffentlichem Bereich, Spiele-Branche, Fachverbänden, der USK (Unterhaltungssoftware – Selbstkontrolle), aber auch mit Eltern und Schule muss es gelingen, den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor gefährdenden Inhalten zu erreichen. Im Hinblick auf die Entwicklung zur Wissensgesellschaft darf das Lernpotenzial, das diese Branche ermöglichen kann, nicht in den Hintergrund gerückt werden.

Die Aktionslinie Hessen-IT beschäftigt sich seit längerer Zeit mit der Computer- und Videospiele-Branche. Informationen zu Aktivitäten und Projekten erhalten Sie auf den folgenden Seiten.

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