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Matthias Donath
Dr. Matthias Donath

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Existenzgründung

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Hessen ist ein Land der innovativen Start-Ups

Hier finden Gründer nicht nur aufgeschlossene Auftraggeber, sondern auch eine Vielzahl von Technologie- und Gründerzentren sowie Inkubatoren, die ihnen auf dem Weg zur Marktetablierung helfen. Nicht selten kommen die Gründungen aus dem Umfeld der hessischen Forschungszentren oder auch dem Umfeld größerer, marktetablierter Unternehmen. Hessen-IT möchte Ihnen in lockerer Reihenfolge einige erfolgversprechende Start-Ups vorstellen. 


Wenn Sie Ihr Unternehmen gründen wollen, nutzen Sie unkompliziert die Möglichkeiten des "Einheitlichen Ansprechpartners Hessen" (www.eah.hessen.de).

 

 

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Drohnen beobachten Baufortschritte

Autonome Kleinstflugzeuge und eine Menge an Dienstleistungen um diese herum entwickelt das Start-Up MAVinci aus Darmstadt. Mittels einer Digitalkamera können diese „Micro Air Vehicle“ größere Baustellen, landwirtschaftliche Flächen, Stromleitungen und andere Einrichtungen in regelmäßigen Abständen und mit hoher Auflösung überwacht werden. Gerade für die Überwachung von biologischen Systemen wie Wäldern lässt sich auch eine Infrarotkamera anschließen. Ebenso lassen sich Elemente zur dreidimensionalen Erfassung der Erdoberfläche zur Erstellung von Bodenprofilen am Flugzeug anbringen. Marco Möller, einer der Gründer: „Gerade das renommierte Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum in Oberpfaffenhofen als einer unserer ersten Kunden hat uns die Türen für viele weitere Aufträge geöffnet.“

MAVinci gewann Ende 2008 beim Ideenwettbewerb der TU Darmstadt und wird seit April 2009 von der Start-Up Factory unterstützt. Im Juli 2009 wurde die junge Firma auch in das ESA-Business Incubation Programme aufgenommen. Neben dem Verkauf von Komplettsystemen, Beratung und Wartung bietet MAVinci die Monitoring-Dienstleistungen als Einzel- oder Dauerauftrag an. Im Team befinden sich sowohl Flugzeugentwickler als auch Hard- und Softwareentwickler.

+++   Firma: MAVinci UG   +++   Ort: Darmstadt   +++   URL: www.mavinci.eu   +++

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Wartung öffentlicher Anlagen mittels Satelliten-Geopositionierung

Spielgeräte auf Spielplätzen, Kanaldeckel, Straßenlaternen – für Kommunen gibt es eine Vielzahl von Dingen, die in Intervallen nachgesehen oder gewartet werden müssen. Das Personal ist möglicherweise nicht im Detail ortskundig, die Dinge müssen teilweise sehr ortsgenau erfasst werden, zumeist sind die Kontrolldaten rechtssicher zu erfassen.

Die Firma Punchbyte, ein Startup aus Butzbach, hatte ihre Idee, wie man zur Lösung dieser Anforderungen Satellitendaten einsetzen kann, erfolgreich beim Europäischen Satellitennavigationswettbewerb eingereicht und wird jetzt vom Centrum für Satellitennavigation Hessen cesah betreut. Dieser u.a. vom Land Hessen initiierte spezielle Inkubator cesah ist in direkter Nachbarschaft zum Satellitenkontrollzentrum ESOC im Technologie- und Innovationszentrum Darmstadt beherbergt.

„Dabei liegt es ja auf den ersten Blick gar nicht so nahe, Satelliten und Spielplätze zusammenzubringen“, so der Punchbyte-Geschäftsführer Patrick Kempf. Dennoch hat er schon über vierzig Kunden, von Großstädten bis zu kleinen Kommunen, von den Vorteilen seiner Lösung überzeugen können. „Sicher kommt mir dabei mein kommunaler Hintergrund und meine frühere Tätigkeit in einem Planungsbüro zugute“, ergänzt der seit einigen Jahren auch selbst programmierende Geschäftsführer.

Bietet doch die Satellitennavigation - nicht nur auf Spielplätzen  - enorme Potenziale, um die Arbeit effektiver zu machen: Gerade bei sehr kleinen Bauteilen oder größeren Anlagen hilft eine punktgenaue Navigation zum Arbeitsort Zeit zu sparen, die passenden Daten werden automatisch in der Software angezeigt. Mit der Übernahme der Positionsdaten können Objekte während eines Außendiensteinsatzes praktisch nebenbei  verortet werden und der rechtssichere Nachweis ist durch die Positionsdaten ebenfalls gegeben.
+++   Firma: Punchbyte   +++   Ort: Butzbach / Darmstadt   +++   URL: www.punchbyte.de   +++

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Neues Vertriebsmodell für digitale Medien

SellYourRights, ein Start-Up aus dem UNIBATOR der Goethe Universität Frankfurt, eröffnet eine innovative Plattform für den Vertrieb digitaler Medien (z.B. Musik). „Die Grundidee von SellYourRights ist einfach“ sagt Björn M. Braun, Geschäftsführer von SellYourRights, „Anbieter digitaler Medien definieren eine Betrag X, den sie sammeln möchten. SellYourRights hilft ihnen diesen Betrag bei ihren Fans und Nutzern einzusammeln. Kommt genug zusammen wird das Produkt unter Creative Commons Lizenz veröffentlicht (http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/). Wenn nicht - dann nicht.“

Die Innovation dieses Modells liegt darin, dass es zwei Dinge miteinander vereint, die auf den ersten Blick absolut nicht zusammenpassen: Die freie und unkontrollierte Nutzung digitaler Medien, wie sie immer häufiger von unserer Jugend und der Mash-Up Kultur verlangt wird, mit einer fairen und angemessenen Entlohnung für die Schaffer dieser digitalen Inhalte, die für die nachhaltige und qualitative hochwertige Entwicklung digitaler Güter unabdingbar ist.

SellYourRights befindet sich derzeit im geschlossenen Testmodus. Der Test beschränkt sich auf Musik. Hierfür werden weitere netzaffine Musiker und Bands gesucht. SellYourRights lässt sich auch über Widgets einfach in Communities wie MySpace, Facebook oder Twitter einbinden.
+++   Firma: SellYourRights   +++   Ort: Frankfurt   +++   URL: www.sellyourrights.com   +++

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Unibator – Inkubator an der Universität Frankfurt

Seit sieben Jahren gibt es den Unibator an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt. Er ermöglichte seitdem einer Vielzahl von Studierenden, ihre Projektideen in Existenzgründungen umzuwandeln. Die meisten der Gründungen fanden wie das oben erwähnte Beispiel im Bereich der Neuen Medien statt.

„SellYourRights ist ein positives Beispiel das aufzeigt wie der Unibator arbeitet. Von der Konkretisierung einer Geschäftsidee und der damit verbundene schrittweisen Entwicklung eines fundierten Business Plans, bis hin zur Unterstützung bei der Unternehmensgründung“, sagt Prof. Roberto V. Zicari, Direktor des Unibator.
 
Gründungswillige Studenten der Universität Frankfurt können Büroräume und -infrastruktur wie das 100 Mbit-Netz der Uni, Workstations oder Application Server (Sun E 250) kostenfrei nutzen, um Geschäftsideen zu entwickeln und zu testen. Voraussetzung ist das Erfüllen spezieller Qualitätsanforderungen. SellYourRights konnte darüber hinaus von einem EXIST-Gründerstipendium des Bundeswirtschaftsministeriums profitieren.
Mehr: www.unibator.de

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RTM Realtime Monitoring GmbH – von der Uni zu den Großkunden

Die RTM Realtime Monitoring aus Marburg analysiert komplexe, zeitkritische Datenströme in Echtzeit. Die Grundlagenforschung zu der Software für das sogenannte Complex Event Processing erfolgte im Rahmen eines Projektes der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Phillipps-Universität Marburg. Unter der Leitung des Datenbankexperten Professor Bernhard Seeger entwickelte ein junges Entwicklerteam einen Softwareprototyp, der zur Unternehmensgründung führte.

Für die Gründungsphase bemühte sich das Team erfolgreich um Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und den Europäischen Sozialfonds. Die Software begeisterte sofort nicht nur Großkunden wie die Teambank AG, sondern führte auch Anfang 2009 zum GFFT-Förderpreis.
 +++   Firma: RTM Realtime Monitoring +++   Ort: Marburg   +++   URL: www.realtime-monitoring.de +++

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Beratung für Existenzgründerinnen

Noch gründen Frauen deutlich seltener Unternehmen als Männer. Häufig führen andere Lebensentwürfe zu anderen Gründungsvoraussetzungen, auch sind Frauen nicht selten risikoaverser. Dies möchte die bundesweite Gründerinnenagentur (bga) ändern.

Allein zum hessischen Beratungsnetzwerk gehören 31 Ansprechpartner, die Ratsuchenden häufig auch über die Existenzgründung hinaus weiterhelfen und Vernetzungsmöglichkeiten zu anderen Gründerinnen vor Ort anbieten können. Die u.a. mit BMBF- und europäischen Mitteln (ESF) kofinanzierte Gründerinnenagentur wurde jetzt von der EU-Kommission als vorbildliches Projekt ausgezeichnet.
Mehr: www.gruenderinnenagentur.de

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Liquiverse – der High-Tech-Gründerfonds findet´s toll

Große Datenmengen sichtbar zu machen ist das Ziel des von Liquiverse patentierten Liquid Browsing. Komplexe Tabellen und Listen werden so leicht auswertbar – sei es, dass man auf der CeBIT leicht zu den richtigen Ausstellern findet oder in Warenwirtschaftssystemen überfällige Lieferungen nach Kunde, Auftragsvolumen und Lieferdatum darstellen kann.

Nach einer ersten Venture-Capital-Runde mit hessischen Geldgebern wurde der High-Tech-Gründerfonds auf das Unternehmen aufmerksam und investierte 500.000 EUR in das Unternehmen, das sich aus dem Zentrum für Grafische Datenver-arbeitung heraus entwickelt hat. Das Unternehmen hat bereits erfolgreich Anwendungen mit Liquid Browsing auf mehreren internationalen Märkten etabliert.
+++   Firma: Liquiverse   +++   Ort: Weiterstadt   +++   www.liquiverse.com   +++

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Wohin mit dem eigenen Unternehmen?

Wenn die eigene Unternehmensgründung nicht (mehr) zuhause untergebracht sein sollte, bieten sich Technologie- und Gründerzentren an, die es verteilt in ganz Hessen gibt. Auch an hochschulnahen Inkubatoren gibt es in Hessen einige, etwa in Frankfurt, Fulda, Kassel und Wiesbaden. Die Zentren bieten nicht nur Beratung und eine professionelle Büroinfrastruktur, sondern auch eine Reihe von zumeist günstigen Zusatzdienstleistungen. Darüber hinaus ist man nicht allein, sondern kann sich mit anderen Gründern austauschen.
Mehr:  www.tgz-hessen.de


Technologie- und Gründerzentren in Hessen:  

Technologie- und Gründerzentren in Hessen
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Wie können Gründer von Hessen-IT profitieren?

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