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Meldungen aus der hessischen Breitbandwelt

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30.08.2010. Bundesnetzagentur schließt Zuordnung der im Mai versteigerten Frequenzblöcke ab

Kurth: "Schnelle Breitbandversorgung auf dem Land liegt nun in den Händen der Mobilfunknetzbetreiber"

Die Bundesnetzagentur hat heute die im Mai abstrakt ersteigerten Frequenzblöcke in den Frequenzbereichen 800 MHz und 2,6 GHz zugeordnet. Für einen Großteil der Frequenzblöcke musste ein Losverfahren durchgeführt werden. Wie auch die Frequenzversteigerung erfolgte die Verlosung am Standort der Bundesnetzagentur in Mainz.

Hier finden Sie die gesamte Pressemitteilung:
www.bundesnetzagentur.de/pressemitteilungen

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13.8.2010. Informationen rund um das neue schnelle Breitbandinternet: Vodafone startet Webseite und Hotline zu LTE

Wie funktioniert das schnelle Breitbandinternet? Welche Möglichkeiten bietet mir die neue Technik? Ab wann kann ich LTE nutzen? Um Kunden und Interessierte frühzeitig über die neue Mobilfunkgeneration und deren Ausbau zu informieren, hat Vodafone Deutschland jetzt eine Webseite mit Themen rund um LTE gestartet.

Unter www.vodafone.de/turbo-internet und über die Hotline 0800-1070074 finden Kunden bereits heute Wissenswertes zur Technik und deren Vorteile sowie Antworten auf die häufigsten Fragen. Außerdem können sich Interessierte vormerken lassen, um automatisch Informationen zum Ausbau in ihrer Region zu erhalten.

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16.8.2010. Bundeswirtschaftsministerium startet Förderwettbewerb für Breitband-Modellprojekte

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat den Förderwettbewerb "Modellprojekte für den Breitbandausbau" gestartet. Durch den Förderwettbewerb soll der Aufbau von Hochleistungsnetzen (Bandbreite mindestens 50 Mbit/s) in Regionen ermöglicht werden, in denen dies wirtschaftlich schwer realisierbar ist.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: "Hochleistungsfähige Breitbandnetze sind ein wichtiger Standortfaktor und sichern Wachstum und Beschäftigung. In Ballungsräumen wird der Wettbewerb den Aufbau solcher Netze gewährleisten. Für die Versorgung ländlicher Räume ist es notwendig, verstärkt alle Möglichkeiten der Kostensenkung zu nutzen. Mit den Modellprojekten wollen wir Lösungsbeispiele aufzeigen."

Gemeinden können sich in den nächsten drei Monaten (Frist: 15. November 2010) mit einer Projektskizze bewerben.

Mit dem Wettbewerb wird die Breitbandstrategie des Bundes unterstützt. Ziel der Breitbandstrategie ist es, Netze mit einer Bandbreite von mindestens 50 Mbit/s bis 2014 für 75 Prozent der Haushalte verfügbar zu haben, möglichst bald danach flächendeckend.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/technologie-und-innovation,did=355348.html.

Link zur Pressemeldung: http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=354844.html

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13.08.2010. Mit einem Kabelpflug und Spatenstich beginnt der Ausbau des Breitbandnetzes im Odenwaldkreis

Spatenstich Glasfaserausbau Odenwald - Brenergo GmbH

Horst Westerfeld, Staatssekretär im Hessischen Ministerium der Finanzen und Bevollmächtigter der Hessischen Landesregierung für E-Government und Informationstechnologie, vollzog heute im Beisein des Landrats des Odenwaldkreises, Dietrich Kübler, dem Geschäftsführer der OREG mbH, Jürgen Walther und zahlreichen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Hainhaus – Park für grüne Technologie – den Spatenstich für den Ausbau des Breitbandnetzes im Odenwaldkreis.

„Die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft im ländlichen Raum in Hessen mit schnellen Breitbandverbindungen hat für die Landesregierung einen hohen Stellenwert. Es ist wichtig, dass auch die Menschen in ländlichen Regionen in den Genuss von schnellen Hochleistungsnetzen kommen“, unterstrich Staatssekretär Horst Westerfeld.

Lesen Sie unter http://www.oreg.de/images/PM_Spatenstich_Breitband_13_08_2010.pdf die gesamte Meldung.

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28.07.2010. Minister Posch: „Breitbandausbau ist konkrete Wirtschaftsförderung“

Hessen kommt der flächendeckenden Versorgung mit Breitband-Internet immer näher. Bis Ende des Jahres erhalten 25.500 derzeit unversorgte Haushalte im Kreis Kassel Zugang zu schnellen Anschlüssen mit Kapazitäten von bis zu 50 Mbit/s., wie Wirtschaftsminister Dieter Posch heute in Wiesbaden mitteilte. „Das bedeutet echte Hilfe für viele Haushalte und Firmen“, sagte der Minister. „Neben den Bürgerinnen und Bürgern benötigen auch kleine und mittelständische Unternehmen das schnelle Internet. Breitband-Ausbau ist daher konkrete Wirtschaftsförderung.“

Die Mittel verteilen sich auf 17 Kommunen, in denen zusammen 54 Ortsteile derzeit keine ausreichende Internetversorgung haben. Die in dieser Woche versandten Förderbescheide summieren sich auf 978.000 Euro. Das Geld stammt aus der Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern zur „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK). Die Kommunen unterstützen damit private Internet-Anbieter, für die eine Erschließung der jeweiligen Ortsteile ansonsten nicht rentabel wäre. Das Land trägt 60 Prozent dieser Kosten, die jeweilige Kommune 40 Prozent.

Hessenweit galten 2009 rund 1.400 Ortsteile als ungenügend versorgt. Ziel der Landesregierung ist es, bis Ende 2011 ein flächendeckendes Breitbandangebot zu erreichen. In diesem Jahr stellt das Land dafür rund 5 Millionen Euro zur Verfügung.

Zur Aufstellung der Einzelposten im Kreis Kassel

Zum Pressecenter des HMWVL

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24.06.2010. Erfolgreicher Breitbandgipfel 2010 der Hessischen Landesregierung

Knapp 400 Teilnehmer bei der Eröffnung des Hessischen Breitbandgipfels 2010 durch Minister Posch
Knapp 400 Teilnehmer bei der Eröffnung des Hessischen Breitbandgipfels 2010 durch Minister Posch

Der von Politik und Wirtschaft geforderte flächendeckende Breitbandausbau kann nur erfolgen, wenn alle Verantwortlichen gemeinsam daran arbeiten. Das Land Hessen wird seine Moderatorenrolle im Ausbauprozess der Breitbandverfügbarkeit vor allem im ländlichen Raum intensivieren. Dazu wird unter anderem die Zusammenarbeit mit all denen verstärkt, die zum raschen Erreichen dieses Ziels beitragen können.

„Fehlender Breitbandzugang bedeutet einen Standortnachteil für die Region, der sie in ihrer allgemeinen und vor allem wirtschaftlichen Entwicklung einschränkt. Es gibt immer noch Ortsteile in Hessen, die nicht vollständig versorgt sind“, sagte Wirtschafts minister Dieter Posch anlässlich der Eröffnung des Hessischen Breitbandgipfel 2010 in Frankfurt am Main am 16. Juni 2010 vor knapp 400 Teilnehmern.

Das Projekt „Breitband-in-Hessen“ zielt im Handlungsstrang 1 auf die Schließung der Breitbandlücken in Hessen bis Ende 2011. Darüber hinausgehend soll im Handlungsstrang 2 der Ausbau eines Hochgeschwindigkeitsnetzes Next Generation Access (NGA) bis Ende 2014 gezielt stimuliert werden.

Staatssekretär Steffen SaebischWirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch ergänzte auf dem Gipfel: „Breitbandige Internetzugänge stellen für Unternehmen, Bürger und Verwaltungen einen wichtigen Teil der Infrastruktur dar, die sie zum effizienten Arbeiten benötigen und die immer mehr zum Leben dazu gehört.“

Digitale Dividende als schnelle Ausbaulösung

Ein Mittel zur Schließung der letzten Lücken im Land steht nach der erfolgten Versteigerung der Frequenzen mit der Digitalen Dividende schnell zur Ver fügung. Saebisch wies darauf hin, dass bereits erste Strategiegespräche mit den Lizenznehmern zum gezielten Ausbau des ländlichen Raums in Hessen stattgefunden haben. In den Betrieb der Netze werde sicherlich auch die Erfahrung aus dem erfolgreichen Modellprojekt in Hofbieber einfließen, bei dem 83 Prozent der Teilnehmer die Zugriffsgeschwindigkeit auf das Internet mit der Funkverbindung insgesamt als schnell oder sehr schnell einschätzen.

Saebisch lobte darüber hinaus das Engagement des Odenwaldkreises bei dem geplanten Aufbau eines kreisweiten Glasfasernetzes. Der Kreis orientiert sich dabei an der Breitbandstrategie der Bundesregierung, die vorsieht, dass im Jahr 2014 75 Prozent der Haushalte Internetverbindungen nutzen können, die Übertragungsraten von 50 Mbit/s und mehr anbieten. In diese Richtung soll es in Hessen zügig weitergehen, wobei quantitative Projektziele erst im Laufe des Jahres und in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe NGA erarbeitet werden.

Links: Dr. Peter Knauth vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Mitte: Bürgermeister Hans-Jürgen Finkler, Gemeinde Hohenstein. Rechts: Landrat Robert Fischbach, Präsident des Hessischen LandkreistagesHesBIS informiert über Infrastruktur

In einer Art „Weltpremiere“, wie Saebisch sagte, wurde das Hessische Breitband-Informationssystem HesBIS live vorgestellt. Mit HesBIS werden Kommunen und Unternehmen bei der Ausbauplanung unterstützen. Saebisch: „HesBIS als Tool für das Leerrohr-Management ist ein wichtiger Baustein der Grundlage für den erfolgreichen Aufbau eines NGA-Netzes in Hessen.“

In der Podiumsdiskussion am Nachmittag war das gesamte Spektrum der beteiligten Akteure auf der Bühne vertreten. Dementsprechend lebhaft wurde diskutiert und aus dem Publikum wurde gefragt, warum zum jetzigen Zeitpunkt etwa Funknetze mit Fördermitteln aufgebaut werden, die in wenigen Jahren ersetzt werden durch den NGA-Ausbau. Dem wurde entgegengehalten, wobei sich dabei die meisten Podiumsteilnehmer einig waren, dass der NGA-Ausbau als optimale Lösung nicht in einem akzeptablen Zeitraum möglich sei. Daher sei der gewählte gestufte Prozess – zeitnahe Grundversorgung mit anschließendem weiterem Ausbau – der richtige Weg. Wichtig sei aber, dass die Ausbauschritte infrastrukturell aufeinander aufbauen, um insgesamt zu wirtschaftlichen Lösungen zu kommen. Es wurde zusätzlich darauf hingewiesen, dass mittelfristig sowohl breitbandige Festnetz- als auch Mobillösungen vom Markt gefordert würden.

Der Hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch eröffnet den Breitbandgipfel Hessen 2010.Dialog, Kooperation und Mitwirkung erforderlich

Posch schloss in seiner Begrüßungsrede: „Das schnelle Internet ist äußerst wichtig. Daher hoffe ich, dass sich die Bereitschaft zum Dialog, die wir heute spüren konnten, in eine Bereitschaft zur Kooperation beim Breitbandausbau entwickelt. Die Kommunen bitte ich die Möglichkeit zu nutzen, auf das heute im hohen Maß vorhandene Fachwissen zuzugreifen. Wenn beides gelingt, hat sich die Organisation des Breitbandgipfels mehr als gelohnt.“

Georg Matzner, zuständiger Referatsleiter im Referat für Technologiepolitik und -förderung, Informationstechnologie, Telekommunikation, Post, betonte zum Abschluss der Veranstaltung die hohe Komplexität des Projektes und wies auf die erforderliche Bündelung von Interessen hin. Für ihn sei es wichtig, mit Partnern gemeinsam in eine Richtung zu gehen: "Wir brauchen Ihre Kompetenz und sind für Ihre Ideen immer offen. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie an."

Übergabe von Förderbescheiden im Rahmen des Gipfels

Staatssekretär Steffen Saebisch (zweiter von rechts) übergibt Förderbescheide an Norbert Syguda (Bürgermeister von Altenstadt, links), Dagmar Nonn-Adams (Bürgermeisterin von Seligenstadt) sowie Bernd Kling (Bürgermeister von Kefenrod, rechts).

Übergabe Förderbescheide

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Im Folgenden finden Sie einige der Vorträge sortiert nach dem Vortragsprogramm des Breitbandgipfels:

10.30 Uhr Eröffnung des Breitbandgipfels Hessen 2010
Dieter Posch, Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
10.50 Uhr Hessen auf dem Weg zum schnellen Internet – Die neue Strategie
Staatssekretär Steffen Saebisch, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
11.20 Uhr Ohne Breitband geht es nicht
Landrat Robert Fischbach, Präsident des Hessischen Landkreistages
11.40 Uhr Herausforderungen des schnellen Breitbandausbaus – Plan und Praxis
Dieter Elixmann, WIK Consult GmbH, Abteilungsleiter und Senior Consultant Marktstruktur und Unternehmensstrategien
12.10 Uhr Die Konkurrenz schläft nicht: Der globale Roll out für Breitband
Willi Kaczorowski, Cisco, Internet Business Solutions Director
14.00 Uhr Die Breitbandstrategie des Bundes: Umsetzungsstand und Perspektive
Dr. Peter Knauth, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
14.20 Uhr Nach der Versteigerung der Frequenzen: Wann kommt der mobile Breitbandzugang für den ländlichen Raum?
Tanja Richter, Vodafone D2 GmbH, Director Technology Strategy
14.50 Uhr Podiumsdiskussion Breitbandausbau in der Region:
- Wie bringt man die Partner zusammen ?
- Welcher Ansatz ist der richtige ?
16.10 Uhr Wirtschaftsstandort Main-Kinzig: Fit für den Breitbandausbau!
Carsten Grau, Leitung Referat Wirtschaft und Arbeit des Main-Kinzig-Kreises
Axel Eiring, Geschäftsführer Athanus Partners GmbH

Selbst ist die Gemeinde
Bürgermeister Hans-Joachim Finkler, Gemeinde Hohenstein
17.25 Uhr Open Access Geschäftsmodelle – Impulse für den Breitbandausbau in Deutschland
Dr. Stephan Albers, Bundesverband für Breitbandkommunikation
17.45 Uhr Breitbandausbau aus der Sicht der hessischen IHKs
Karlfried Thorn, Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern
18.05 Uhr

Zukunft mit Breitband in Wirtschaft, Kultur und Bildung
Mathias Hoder, Detecon International GmbH

Herr Hoder empfiehlt zum besseren Verständnis der Breitband- und Onlinewelt: www.youtube.com/watch?v=6ILQrUrEWe8

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11.06.2010. Finanzminister Weimar: „Landesregierung treibt Ausbau schneller Hochleistungsnetze in ländlichen Regionen voran“

Die Landesregierung unterstützt die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft im ländlichen Raum in Hessen mit schnellen Breitbandverbindungen. Wie Finanzminister Karlheinz Weimar heute in Wiesbaden mitteilte, übernimmt das Land eine Bürgschaft zu Gunsten der Brenergo Gesellschaft für Breitband sowie regenerative Energien mbH, Erbach, die das Projekt „Breitband für den Odenwald“ betreibt. Das Land verbürgt ein Darlehen in Höhe von 20 Mill. Euro mit einer Quote von 80 Prozent für die Realisierung dieses Investitionsvorhabens. Die Brenergo, eine 100-prozentigeTochtergesellschaft der OREG (Odenwald Regionalgesellschaft mbH), plant im Odenwaldkreis die Errichtung eines flächendeckenden und leitungsstarken Glasfasernetzes. Dieses Netz soll anschließend an einen Betreiber vermietet werden, der seinerseits an die einzelnen Endkunden Leistungspakete (Internet, Telefon, TV, Entertainment) vertreibt. Das Ziel lautet, ein schnelles Breitbandnetz auch für jene Haushalte und Unternehmen zu schaffen, die bisher noch über keinen DSL-Anschluss verfügen.

„Da die großen Kommunikationskonzerne Investitionen in dünn besiedelten Gebieten scheuen, weil sie dort zu wenig Rendite erwarten, will die Landesregierung mit dem Instrument der Bürgschaftsvergabe dazu beitragen, dass auch die Menschen in ländlichen Regionen in den Genuss von schnellen Hochleistungsnetzen kommen“, unterstrich Finanzminister Weimar und erinnerte an die hessische Koalitionsvereinbarung von CDU und FDP, die das Versprechen enthalte, den ländlichen Raum flächendeckend mit leistungsstarken Internetanschlüssen zu versorgen. Nach Angaben Weimars hat das Projekt „Breitband für den Odenwald“ im Hinblick auf die politischen Ziele der Landesregierung „Modellcharakter“.

Die gravierende Bedeutung einer flächendeckenden Breitbandversorgung für den Odenwaldkreis hob Landrat Dietrich Kübler hervor. Mit Hilfe des nun zu realisierenden Projektes können nach Angaben Küblers die avisierten Ziele erreicht werden: lückenlose leitungsgebundene Versorgung auf Glasfaser-Basis, Datenübertragung bis zu 50 Megabit/Sekunde bereits in der ersten Ausbaustufe, die Möglichkeit des weiteren Ausbaus bis zur Gigabit-Stärke und ein eigenes kommunales Netz auf der Grundlage einer einheitlichen Konzeption. 

Zum Pressecenter des HMdF

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08.06.2010. Beschlussvorschlag für Wirtschaftsministerkonferenz

„Hessen setzt sich dafür ein, dass ein Teil der Frequenzversteigerungserlöse zweckgebunden für Hochleistungsbreitband verwendet wird. Ein entsprechender Beschlussvorschlag steht auf der Tagesordnung der Wirtschaftsministerkonferenz in der nächsten Woche“, sagte der hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch nach einer Sitzung des Beirats der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen in Berlin.

Die Versteigerung der Bundesnetzagentur von insgesamt 360 MHz Frequenzspektrum wurde am 20. Mai 2010 in Mainz mit einem Erlös von 4.384.646.000,-- Euro beendet; davon wurden 3.676.476.000,-- Euro durch die sogenannte „Digitalen Dividende“ erzielt. Dieses bislang insbesondere für Rundfunkübertragung genutzte Frequenzspektrum im Bereich von 0,8 GHz wird durch die Digitalisierung des Rundfunks nutzbar.

„Der Ausbau einer breitbandigen Versorgung in Hessen und Deutschland ist eines der bedeutendsten Infrastrukturvorhaben dieses Jahrzehnts. Hiervon hängt nicht zuletzt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und des Standorts Hessen ab. Für Hochgeschwindigkeitsbreitband werden künftig Investitionen in Milliardenhöhe benötigt, deshalb ist es sinnvoll und zukunftssichernd, jetzt die Weichen richtig zu stellen und die Versteigerungserlöse für diesen Ausbau zu sichern“, so der Hessische Wirtschaftsminister.

Studien gehen davon aus, dass bis zu 30% der Bevölkerung nicht wirtschaftlich an Hochleistungsbreitband auf der Basis von FTTC (Fibre to the cabinet; Glasfaser bis zum Kabelverzweiger) angebunden werden können. Für den Erhalt der Wirtschaftskraft insbesondere in ländlichen Regionen sei jedoch auch hier eine schnelle Verbindung wichtig, erläuterte der Wirtschaftsminister.

Hessen hat deshalb einen Beschlussvorschlag in die am 17. und 18. Juni in Göhren-Lebbin stattfindende Wirtschaftsministerkonferenz eingebracht, der diesen zweckgebundenen Einsatz der Versteigerungserlöse vorschlägt, allerdings erst nach der Entschädigung Berechtigter. In seinem Beschluss 204/09 hatte der Bundesrat sich für die Entschädigung der durch die Öffnung des Frequenzspektrums betroffenen Rundfunksendeunternehmen, Sekundärnutzer und bisher nutzenden Kultur- und Bildungseinrichtungen bzw. den sie tragenden Kommunen oder Ländern eingesetzt. „Diese Entschädigung bleibt prioritär“ betonte der Minister, “ ich gehe jedoch davon aus, dass nach der Entschädigung noch Mittel in Milliardenhöhe zweckgebunden für den Hochgeschwindigkeitsbreitbandausbau eingesetzt werden können“.

Die Bundesregierung sieht in ihrer Breitbandstrategie einen Hochgeschwindigkeitsausbau mit 50 MBit/s bis 2014 für 75% der Haushalte vor.

Zum Pressecenter des HMWVL

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03.05.2010. Zwischenmessung im Modellversuch Digitale Dividende in Hofbieber

Nach einem halben Jahr Versuchslaufzeit wurden im April 2010 die Erfahrungen der Teilnehmer mithilfe einer Befragung erhoben. Zugleich wurden die Nutzertagebücher ausgewertet, die mögliche Probleme und Einschätzungen zum Start des Versuchsprojekt dokumentieren. Zur weiteren Information stellen wir Auszüge aus der Vorstellung der Zwischenmessung sowie eine aktuelle Pressemitteilung des HMWVL zum Modellversuch zuzr Verfügung.

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19.02.2010. Breitbandgipfel Hessen 2010 am 16. Juni 2010

In den vergangenen Monaten, insbesondere im Rahmen der Landtagsanhörung am 14.01.2010 im Hessischen Landtag, ist deutlich geworden, dass der von Politik und Wirtschaft geforderte flächendeckende Breitbandausbau nur erfolgen kann, wenn alle Verantwortlichen gemeinsam die dafür notwendigen Rahmenbedingungen schaffen.

Um den Breitbandausbau in Hessen weiter zu beschleunigen, sollen deshalb die entsprechenden Inhalte im Rahmen einer landesweiten Veranstaltung unter der Beteiligung des hessischen Wirtschaftsministers Dieter Posch und des Staatssekretärs Steffen Saebisch , dem Breitbandgipfel Hessen 2010, transportiert werden.

Wir möchten Sie deshalb bitten, sich den 16.6.2010 als Veranstaltungstermin vorzumerken. Der Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.

Sofern Sie als anbietendes Unternehmen oder aktiver Partner die Möglichkeit nutzen wollen, sich oder Ihre Aktivitäten im Bereich Breitbandausbau zu präsentieren, sprechen Sie uns bitte bis zum 31.03.2010 an.

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15.02.2010. Steuerliche Entlastung bei der Installation von Breitbandanschlüssen 

Das Bundesministerium für Finanzen hat am 15.02.2010 ein neues Anwendungsschreiben zur steuerlichen Abzugsfähigkeit von Handwerksleistungen nach §35a EStG veröffentlicht, das auch im Rahmen der Umsetzung der Breitbandstrategie relevant ist.

Das Anwendungsschreiben stellt klar, dass Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmenim Sinne des §35a EStG auch Maßnahmen im Zusammenhang mit der Installation von Breitbandanschlüssen innerhalb des Gebädes umfassen (Maßnahme 5c der Breitbandstrategie). Dem Anwendungsschreiben ist eine beispielhafteAufzählung begünstigter Maßnahmen als Anlage beigefügt, in der nun derartige Maßnahmen aufgeführt werden.

Somit ist sichergestellt, dass Kosten für den Breitbandanschluss auf dem Grundstück und innerhalb des Gebäudes bis zu 1.200 Euro (20% der maximalanrechenbaren Handwerkerleistungen von 6.000 Euro) direkt von der Steuerschuld abgezogen worden. Dies schafft Rechtssischerheit bzgl. der Absetzbarkeit solcher Maßnahmen für den Steuerpflichtigen und kann somit die Attraktivität neuer Hausanschlüsse wie z.B. per Glasfaser und von Breitbandanschlüssen generell erhöhen. 

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15.01.2010. Öffentliche Anhörung zur Breitbandversorgung

Am 14.01.2010 führte der Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr im Plenarsaal des Hessischen Landtags eine Anhörung zu dem Thema: Herstellung einer flächendeckenden Versorgung mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen in Hessen durch.

Zur Anhörung waren die Hessischen Spitzenverbände, Vertreter von kommunalen Breitbandprojekten, Anbieter von Breitbandanschlüssen, Fachverbände, das BMWi, die BNetzA, die LPR Hessen, die Universität Kassel und die wik-Consult GmbH geladen worden.

Im Vorfeld wurde den Geladenen die Möglichkeit gegeben, zu den verschiedenen Aspekten der Breitbandversorgung Stellung zu nehmen. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die umfangreichen, fundierten und sehr detaillierten Ausführungen.

Die Stellungnahmen und die Zusammenfassung können hier eingesehen werden:

Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Kurzbericht

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18.11.2010. Breitbandberater in Hessen

Für Gemeinden und Gemeindeverbände besteht die Möglichkeit, GAK- und GRW-Fördermittel zur Anbindung an die Breitbandgrundversorgung zu beantragen. Die Nutzung der entsprechenden Förderprogramme sind an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die in einem Förderleitfaden formuliert sind.

Bei der Planung des Breitbandausbaus und der Durchführung des Vergabeverfahrens können Kommunen auf regionale Breitbandberater zugreifen, die über Mittel aus dem EFRE finanziert werden. Sie stehen Landkreisen, Gemeindeverbänden und Gemeinden als Anlaufstelle sowohl für die Erstberatung als auch für die Begleitung bei der Projektdurchführung zur Verfügung und können den Kontakt zu Breitbandanbietern herstellen.

In Osthessen wird Sven Butler vom Zeitsprung e.V. die Fragen der Gemeinden beantworten.
Telefon: 0661/5800118
E-Mail: breitbandberater@zeitsprung.org

Als Ansprechpartnerin in Nordhessen steht Ihnen Corinna Schrader von Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg mbH zur Verfügung.
Telefon: 06621/944-116
E-Mail.: corinna.schrader@wfg-hef-rof.de

Ratsuchende Gemeinden in Südhessen können sich an Klaus Rosenberger bei der Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH wenden.
Telefon: 06252/68929-0
E-Mail.: klaus.rosenberger@wr-bergstrasse.de

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14.10.2009. Wirtschaftsminister Posch gibt Startschuss für Surferparadies Hofbieber

Hardware Ausgabe

Die Notwendigkeit des schnellen Internets ist mittlerweile unbestritten und in aller Munde. Die Breitbandinitiative des Hessischen Wirtschaftsministeriums ist deshalb in vielen Regionen unterwegs, um insbesondere ländlichen Kommunen Möglichkeiten aufzuzeigen, um ans schnelle Netz zu kommen. Während jedoch viele Kommunen überlegen, wie sie die hohen Kosten bei der Verlegung von Breitbandkabeln stemmen können, testet das Hessische Wirtschaftsministerium jetzt einen anderen Weg.

In einem Pilotversuch wird mit den künftig frei werdenden Rundfunkfrequenzen aus dem Bereich 790 - 866 MHz in Hofbieber in Osthessen die Leistungsfähigkeit und Praxistauglichkeit von UMTS über große Entfernungen (funkbasierte Breitbandversorgung bis zu 14,4 Mbit/s) getestet werden. „Mit Hofbieber und ihrem Bürgermeister Marcus Schafft haben wir eine technik-aufgeschlossene Gemeinde gefunden, die mit großem Engagement diesen Piloten vorangetrieben hat“, begrüßt Wirtschaftsminister Dieter Posch das Vorhaben. Gemeinsam mit dem Mobilfunkanbieter vodafone als Netzbetreiber und der Landesmedienanstalt LPR wurden im Frühjahr dieses Jahres die entsprechenden Vorarbeiten in die Wege geleitet. Mit Hilfe der Landesmedienanstalt war zuvor sichergestellt worden, dass keine Störungen durch oder der Rundfunksendeanlagen bestehen. So liegt die entsprechende Betriebserlaubnis der Bundesnetzagentur für diesen Pilotversuch vor. „Mit den Erfahrungen aus dem Pilotversuch können wir dann über Fakten reden, sagte Posch weiter. „Mutmaßungen über mögliche Störungen, die Zuverlässigkeit von Funkverbindungen und wirklich erreichte Bandbreiten werden dann nicht mehr spekulativ diskutiert.“

Die Testteilnehmer erhalten am 14. Oktober im Rahmen einer Informationsveranstaltung in Hofbieber die notwendige Hardware für die Anbindung an das schnelle Internet. Vodafone wird 50 Testpersonen 1 Jahr lang kostenlos diese Breitbandverbindung zur Verfügung stellen. Wenn der Pilot erfolgreich läuft, will Hessen noch weitere Tests mit interessierten Mobilfunkbetreibern durchführen.

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