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Ansprechpartner

Pesin Kasten
Detlef Persin

Schwerpunkt
Mobiles Arbeiten


Telefon: 0641 7950 333

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Wettbewerb "Mobiles Arbeiten - Best Practice"

Logo Wettbewerb Best Practice

Mobilste Unternehmen Hessens sind ermittelt - Preisübergabe am 22. September

Hessen hat die mobilsten Unternehmen des Landes ermittelt. Die Preisträger des unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsminister Dieter Posch erstmals ausgelobten Wettbewerbs „Mobiles Arbeiten – Best Practice“ der Aktionslinie Hessen-IT des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung stehen endgültig fest. Am 22. September ab 15 Uhr wird Axel Henkel - Abteilungsleiter Außenwirtschaft, Mittelstand, Berufliche Bildung, Energie, Technologie des Wirtschaftsministeriums - die Gewinner im Gießener Mathematikum küren.

Zu der feierlichen Preisübergabe laden wir Sie herzlich ein. Die Einladung und Anmeldung finden Sie hier. Durch Anklicken der Anmeldebuttons können Sie uns bequem kontaktieren.

Der mit 10.000 Euro dotierte Wettbewerb prämiert herausragende mobile Arbeitslösungen kleiner und mittlerer Unternehmen mit Sitz in Hessen und soll andere Firmen zur Nachahmung anregen. Zwischen Dezember 2009 und März 2010 hatten sich 30 Unternehmen beworben, die dank mobiler Technik wie Smartphone, Notebook oder spezieller Software, Arbeitsabläufe effizienter gestalten.

Die folgenden zehn Bewerbungen wurden für die Shortlist nominiert, aus der eine Jury aus Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kammervertretern die drei Sieger des mit insgesamt 10.000 Euro prämierten Wettbewerbs auswählt:

  • Dienstbach Elektro-Technik (Solms): Der Handwerksbetrieb führt mobile Auftragsbearbeitung ein. Außendienstler können direkt beim Kunden auf Unternehmensdaten zugreifen.
  • Donges Orthopedic Shoe Technology (Biedenkopf): Mobile Scanner ermöglichen das Erfassen von Füßen europaweit, um in Deutschland orthopädische Schuhe anzufertigen
  • Form & Function Entwicklungs- und Fertigungs GmbH (Herborn): Ein selbst entwickeltes Messinstrument bewertet und unterstützt Unternehmensprozesse - über ein internes, mobil abrufbares Netzwerk
  • Geotherm Heizungssysteme GmbH (Linden): Eine mobile Lösung stellt die Anbindung und Prozesskette zwischen Unternehmen, MItarbeiter im Außendienst und Kunden sicher.
  • Glas-Glatt & Nachfolger (Friedberg): Mobile Kartenzahlung direkt beim Kunden sichert unter anderem effektive Buchhaltung.
  • itSofD - IT Solutions for Deaf (Weiterstadt): Gehörlose und hörende Menschen kommunizieren miteinander mobil: per Videokonferenz mit Gebärdensprachendolmetschern.
  • Javeco GmbH (Friedberg): Private Arbeitsvermittler sind in ERP-Ressourcenplanung mit mobiler Ausrichtung eingebunden.
  • Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH (Gießen): Eine mobile CRM-Lösung im Einsatz integriert auch die Bearbeitung von Aufträgen.
  • Ralf Hesse Heizungs- und Sanitärtechnik (Frankenberg): Aufträge bearbeiten die Handwerker im Außendienst mobil. Die Zettelwirtschaft hat ein Ende.
  • Technogroup IT-Service GmbH (Hochheim): Ein mobiles Ortungssystem für Servicetechniker reduziert Anfahrtswege zum Kunden um 15 Prozent.
Weitere Informationen auch im Wettbewerbs-Flyer.

Rückfragen zum Wettbewerb an:

Hessen-IT, Projektbüro Mobiles Arbeiten
Projektleitung Detlef Persin/Dipl. Ing. Joachim Mattheus
Karl-Benner-Straße 27
35396 Gießen
Tel.: 0641 795 0333
E-Mail:detlef.persin@hessen-it.de

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Die Jurymitglieder

Hans Joachim Wolff, Vorstand im Deutschen Verband für Post, Informations- technologie und Kommunikation Prof. Dr.-Ing. Klaus David, Universität Kassel, Chair of Communcation Dr. Christoph Gelking, Büroleiter Hessischer Handwerkstag Gabriele Gottschalk, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung Dipl.-Ing. Joachim Mattheus, Projektleitung "Mobiles Arbeiten"

Detlef Persin, Projektleitung "Mobiles Arbeiten"

 

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Der Spot zum Wettbewerb

 

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Mobil arbeiten - Ein Beispiel aus der Praxis

Schneller dank Handy-Ortung

Schnelligkeit und Zuverlässigkeit gehören für einen IT-Dienstleister aus dem Rhein-Main-Gebiet zum Geschäft. Er hilft Unternehmen unter anderem bei schweren Server-Problemen. Wenn Rechenzentren lahmen oder ganz ausfallen, ist Zeit ein wichtiger – und teurer – Faktor für die Betroffenen. Oberstes Ziel ist daher, die Mitarbeiter so zeitnah wie möglich zum Einsatzort zu delegieren. Dabei unterstützt den IT-Dienstleister eine eigens entwickelte mobile Lösung: die „Techniker-Ortung“ per Handy.

„Wir sind das erste und einzige Unternehmen in dem Segment, das so etwas hat“, sagt die Geschäftsleitung. Die Geschäftsfelder des Unternehmens bei Wiesbaden sind Services rund um mittlere und große IT-Systeme. Dazu gehören Wartung, Support, Installationen und Umzüge bis hin zur Überwachung von Rechenzentren. Deutschlandweit beschäftigt das Unternehmen 123 Mitarbeiter, von denen rund zwei Drittel als Techniker im Außendienst tätig sind und bei Bedarf zu IT-Notfällen eilen.

Das vorhandene System sollte optimiert werden, weswegen die Techniker seit März 2007 mittels GPS-fähigen Mobiltelefonen geortet werden. Wenn ein Notruf in der Zentrale in Hochheim eingeht, kann damit sofort festgestellt werden, welcher Mitarbeiter sich in Deutschland mit welchen speziellen Kenntnissen am nächsten zum Kunden befindet. Zudem erfasst das System, wo die benötigten Ersatzteile lagern und wie auch diese rasch zum Einsatzort kommen.

Von der ersten Idee bis zur Umsetzung dauerte es knapp ein halbes Jahr. Es war bald klar, dass die Ortung per Handy durchgeführt werden sollte, da jeder Mitarbeiter bereits damals mit einem GPS-fähigen Handy ausgestattet war. Der größte Aufwand war, die nötige Standardsoftware auf die individuellen Bedürfnisse anzupassen. Wichtig sei auch gewesen, die betroffenen Mitarbeiter mit ins Boot zu holen. Die können nämlich von Arbeitsbeginn bis abends geortet werden. Erst dann wird das System automatisch abgeschaltet.

"Wir haben uns schon weit im Vorfeld Gedanken gemacht, wie wir vermitteln können, dass es nicht um Kontrolle der Mitarbeiter geht, sondern darum, unseren Service maßgeblich zu verbessern“, sagt der Marketing-Leiter. Doch die Techniker seien begeistert gewesen, „weil das System innovativ ist und damit unser High-Tech-Schmieden-Charakter unterstrichen wird“. Das Ortungssystem sei zudem nach allen Richtlinien des Datenschutzbeauftragten genehmigt worden.

Bei dem Dienstleister gehen pro Tag 20 bis 30 so genannte „Calls“ ein, also Anrufe von Unternehmen mit IT-Problemen. Nicht alle haben den Status eines Notfalls, dennoch hat der Leitstand in Hochheim genug zu tun, die Mitarbeiter einzuteilen. Drei Flachbildmonitore an der Wand ermöglichen den nötigen Überblick: der erste zeigt den Status des hauseigenen Systems an, der andere die eingehenden „Calls“. Und auf dem dritten Monitor zeigen farbige Punkte, an welchen Orten die Techniker gerade eingesetzt sind, ob sie beim Kunden sind, auf der Autobahn oder noch in einem der 28 auf ganz Deutschland verteilten Techniker-Stützpunkte. Weitere Kreise stellen die dezentralen Lager dar, in denen Tausende Ersatzteile auf ihre Verwendung warten.

Die Einführung des neuen Systems hat natürlich Geld gekostet. Auch der Betrieb ist nicht umsonst, da ein Provider für die Ortung eine Gebühr verlangt. Doch zahle sich die Investition aus, betont der Marketing-Chef. Denn der schnellere Service sei ein wichtiger Wettbewerbsvorteil und einzigartiges Alleinstellungsmerkmal für den IT-Dienstleister.

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